top of page
  • Isabella

Meine Reise zu Die entspannte Mama


Hallo und ein herzliches Willkommen in meinem Blog von Die entspannte Mama.

Ich bin ehrlich: Ich habe keine Ahnung, wie man einen Blog schreibt und ob es etwas zu beachten gibt. Aber ich gehe nach dem Grundsatz "learning by doing". Und was bietet sich besser an für den allerersten Blogbeitrag als eine kleine Vorstellung.


Das bin ich.

Isabella, 30 Jahre alt, Mama von 2 Jungs, Ehefrau und die Gründerin von Die entspannte Mama.

Wo also anfangen? Naja starten wir mal in meiner Kindheit. Ich bin aufgewachsen in einem Städtchen am Rande der schwäbischen Alb. Zusammen mit meiner Mama und Schwester haben wir in einem kleinen Reihenhaus gewohnt. Ich habe es geliebt im Sommer lange draußen im Garten zu spielen. Am liebsten war ich Puppenmama und hab mich um meine kleinen Babys gekümmert. Mein größter Wunsch war immer ein richtiger Puppenwagen. So ähnlich wie ein Kinderwagen mit Babywanne und Sonnenschutz. Bekommen hab ich das leider nie und somit habe ich mir immer gesagt:" wenn ich mal Kinder habe, dann will ich meinen Wunschkinderwagen". War mir dann als es soweit war aber erstmal nicht mehr so wichtig ;-)


Auf ins Abenteuer


Nach meinem Realschulabschluss bin ich aufs Wirtschaftsgymnasium. Ich wusste nicht so recht, was ich sonst hätte machen sollen, also dachte ich Abi schadet ja nicht. Hab ich schon 3 Jahre länger Zeit mir zu überlegen, wo meine Reise hingehen soll. Als das Abi dann kurz vor der Tür stand hatte ich immer noch keinen so wirklichen Plan. Eine Ausbildung oder Studium? Mir standen ja die Türen offen. Ich entschied mich erstmal für 1 Jahr als Au-pair ins Ausland zu gehen. Zum Leidwesen meiner Mama, die das sehr beschäftigt hat, dass ich nicht wirklich einen Plan hatte. Also die Aufgabe: Bis zum Ende des Au-pair Jahres weißt du, was du machen magst.

Gelandet bin ich in England. Bei einer wundervollen Familie mit 3 Kindern darunter Zwillinge im Kindergartenalter und einem Schulkind, Ich hab´s geliebt. Das Jahr in England war mit die beste Erfahrung, die ich dort machen konnte. Ich habe Gott kennengelernt und Menschen, mit denen ich bis heute in Kontakt bin.

Am liebsten wäre ich gar nicht wieder weg aus Cambridge. Aber dort studieren war eher nicht möglich. Somit dachte ich, wenn ich Englisch Studieren würde, dann hätte ich wenigstens noch ein Teil Englands dabei und vielleicht eher die Möglichkeit als Austauschstudentin zurückzugehen. Als zweites Fach wollte ich etwas, das mir ebenso Freude bereitet und wählte Musikwissenschaft.

Das Leben als Studentin war toll. Ich hab in einer kleinen WG gewohnt in einem Haus mit lautet Studenten. Und da unsere Wohnung im Dachgeschoss die einzige mit Wohnzimmer war, haben wir uns dort oft getroffen und gemeinsam gegessen und gechillt. Das war toll, immer wieder für mehrere Personen zu kochen. Das Studium selbst erwies sich nicht so ganz als mein Ding. Musikwissenschaften war mega. Aber auch nur, weil ich die Module über Musikgeschichte geliebt habe. Musiktheorie war hingegen nicht so ganz meins und mir fehlte hier auch einfach schon Grundwissen. Auf dem WG hatte ich kein Musik mehr und meine letzte Theoriestunde war daher bereits in der Realschule. Englisch zu studieren hat mir nicht so richtig Spaß gemacht. Eine Sprache zu studieren ist halt was ganz anderes, als diese zu sprechen und im jeweiligen Land zu leben.


Meine Reisebegleitung tritt ein


Kurz vor Ende des ersten Semesters habe ich dann meinen Mann kennengelernt. Ich glaube das hat mir geholfen mich wieder in Deutschland wohlzufühlen und nicht meine Auswanderung zu planen ;-) Er unterstützt mich schon immer in all meinen Projekten und Einfällen und ist einfach immer für mich da.


Nachdem ich dann lange mit Mandelentzündungen gekämpft und einige Vorlesungen verpasst hatte, hatte ich endlich den Mut zu sagen, dass ich mein Studium aufhören und stattdessen eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement machen möchte. Gesagt getan und im September 2015 startete ich also als Azubi.

Es machte mir Spaß und ich durfte in verschiedenste Teile der Personalabteilung reinschnuppern. Zum Ende meiner Ausbildung übernahm ich dann hier auch den Teil der Elternzeitbetreuung und hatte ab da regelmäßig Kontakt zu schwangeren. Ich wechselte in die Entgeltabrechnung aber die Elternzeitbearbeitung blieb weiterhin mein Aufgabengebiet. Wie ich es liebte, wenn ich den Schwangeren Frauen helfen konnte. Natürlich war das lange nicht so persönlich, wie das bei Die entspannte Mama der Fall ist. Aber immerhin.


2020 kurz vor dem Großen C heirateten mein Mann und ich dann kirchlich. Es war ein so schönes Fest und natürlich hatte ich monatelang darauf hin geplant und organisiert.


Ein neuer Abschnitt beginnt


2021 war es dann soweit und ich wurde zum ersten Mal selber Mama. Die Schwangerschaft verlief problemlos, bis auf die anfängliche Übelkeit, die sich hartnäckig hielt.

Da wir in einer Stadt wohnten, wo der Müll pro Kilo abgerechnet wurde, wollte ich eine andere Lösung als Wegwerfwindeln. Auch wenn man einen Müllzuschuss bekommen hätte fand ich das doch befremdlich mehr zu zahlen, nur weil wir haufenweise Windeln wegwerfen müssten. Somit begann die große Recherche. Von Stoffwindeln, über Windelfrei, zum Tragen bis zur mentalen Geburtsvorbereitung ist es dann nicht mehr allzu weit.

Da ich nicht gerne unvorbereitet in Situationen gehe, war es eigentlich schon klar, dass ich einen mentalen Geburtsvorbereitungskurs machen würde.

Nicht, weil ich Angst vor der Geburt hatte. Meine Mama hat hier immer sehr positiv gesprochen und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich Angst vor Schmerzen hatte. Meine Angst war eher, dass es zu einem Kaiserschnitt kommen würde und ich hinterher eingeschränkt wäre und eine Wunde hätte.

Naja, dass ich auch nach meiner natürlichen Geburt etwas eingeschränkt sein würde, aufgrund von Dammverletzung usw. steht auf einem anderen Blatt.

Ich erlebte eine wunderschöne Geburt in der Klinik (Geburtsbericht folgt) und wusste, dass jede Frau das so erleben sollte. Mir hatte die mentale Geburtsvorbereitung so geholfen. Schon während der Schwangerschaft habe ich mich so dermaßen auf die Geburt gefreut und konnte auch negative Berichte super einordnen. Es waren ja nicht meine Geburten. Diese Kraft und das Vertrauen, dass ich in mir gespürt habe, sollte doch bitte jede werdende Mama haben.

Es gibt keine Zufälle und daher war der kommende Weg auch so gedacht.

Im Dezember 2021 kam ich dann zu Young Living und den ätherischen Ölen. Im Team haben wir Anfang 2022 dann ein Zoom gehabt und jeder hatte erzählt, was sein Plan für das neue Jahr war. Hier hörte ich das erste Mal von der Mentorinnenausbildung bei Geburt mit Flow. Und wie es das Leben so will hat es mir prompt darauf die Werbung auf Instagram angezeigt. Das war genau das, was ich gesucht hatte. Eine Möglichkeit, wie ich das Wissen erlangen konnte, um professionell Frauen zu begleiten.

Also habe ich den Kurs gebucht und angefangen Die entspannte Mama aufzubauen.

Im Jahr 2022 wurde ich dann das zweite Mal schwanger. Der Anfang der Schwangerschaft verlief nicht so toll. Die Übelkeit war immens und mit kleinem Kind daheim und zwei Umzügen innerhalb eines viertel Jahres verlief die Schwangerschaft nicht gerade entspannt. Aber ich konnte mein erlerntes Wissen testen und natürlich auch Erfahrungen mit den ätherischen Ölen in der Schwangerschaft, zur Geburtsvorbereitung und im Wochenbett sammeln. In dieser Zeit blieb einiges liegen und mein Businessbaby entwickelte sich nicht so rasant, wie ich mir das gewünscht hätte.



Als im Januar 2023 dann unser zweiter Sohn zur Welt kam und ich wieder eine wundervolle Geburt hatte, war klar, dass meine Erfahrungen unbedingt mit einfließen müssen. Nach dem Wochenbett setzte ich mich also hin und arbeitete, so wie es die Zeit als Neugeborenenmama eben zulässt an meinem Kurs weiter.

Die entspannte Mama darf wachsen. Und jetzt ist der Kurs fertig, alle Unterlagen sind erstellt, alle Meditationen aufgenommen und ich freue mich darauf, mein Wissen weiterzugeben.

Dafür zu Sorgen, dass Mamas in ihr Vertrauen kommen, die Kraft spüren zu dürfen und weg zu kommen von Ängsten, Zweifeln, Unsicherheiten. Um wieder ihre Intuition kennenzulernen und einen entspannten Start ins Mamaleben zu haben.

Ich lerne jeden Tag neues dazu. Als Mama und auch als Businessfrau. Manchmal klappt nicht alles gleich zu Beginn und läuft holprig, andere Sachen funktionieren, als wären sie mir in die Wiege gelegt worden. Aber so ist das auf einer Reise, Es gibt immer gerade und steinige, verschlungene Wege.


Ich hoffe, dass ich dich begleiten darf und ich hoffe, dass auch du mich auf dieser Reise ein Stück weit begleitest.


Ich wünsche dir ganz viel Liebe, Kraft und Vertrauen.


Deine Isabella

32 Ansichten0 Kommentare

Comments


bottom of page